02.04.2012 / Titel / Seite 1

Unmut in ver.di

Daniel Behruzi
Der angedrohte Streik im öffentlichen Dienst ist abgeblasen. Nach 40stündigen Verhandlungen einigten sich Bund und Kommunen und Gewerkschaften in der Nacht zum Samstag in Potsdam u.a. auf schrittweise wirksam werdende Lohnerhöhungen von insgesamt 6,3 Prozent in 24 Monaten. Die Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um 50 bzw. 40 Euro pro Monat. Auf Drängen der Staatsvertreter wurde für die rund zwei Millionen Beschäftigten zudem eine neue Urlaubsregelung vereinbart. Während die Gewerkschaften Verbesserungen bei der Übernahme von Auszubildenden durchsetzen konnten, ließen sie den geforderten Mindestbetrag von 200 Euro fallen. In der ver.di-Bundestarifkommission fiel das ausgehandelte Ergebnis nach jW-Informationen zunächst durch und erhielt erst im zweiten Anlauf eine knappe Mehrheit.

Es sei ein »Tarifkompromiß mit viel Licht, aber auch Schatten«, heißt es im ver.di-Flugblatt zum Verhandlungsergebnis. Wenn die Dienstleistungsgewerkschaf...

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