02.04.2012 / Inland / Seite 8

»Ein solches Auftreten der Beamten ist mehr als absurd!«

Das Bündnis »M31« gibt der Polizei die Schuld daran, daß die Frankfurter Demo am Samstag eskaliert ist. Ein Gespräch mit Leo Schneider

Peter Wolter
Leo Schneider ist Sprecher des Bündnisses »M31«

Das Bündnis »M31« hatte für Samstag zu Protesten gegen den Turbokapitalismus in Frankfurt am Main aufgerufen – mehrere tausend Leute kamen. Hat Sie diese Resonanz überrascht?

Wir hatten schon seit längerem zu diesem 31. März mobilisiert – und zwar nicht speziell nach Frankfurt. Es haben ja auch in vielen anderen europäischen Städten Proteste stattgefunden: In ­Wien etwa, in Madrid, Athen, Mailand, Utrecht, Kiew, Moskau usw. Das ist es vor allem, was uns freut – die internationale Zusammenarbeit hat funktioniert!

Der Frankfurter Protesttag ist nicht konfliktfrei abgelaufen – es sind Steine geflogen, die Polizei hat geknüppelt und die Demonstration vorzeitig abgebrochen. Wie bewerten Sie das als Sprecher des Netzwerkes?

Ziel unserer Demonstration war es, die Baustelle der Europäischen Zentralbank (EZB) zu besuchen – das hat nicht geklappt, weil die Polizei alles vorzeitig beendet ...

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