02.04.2012 / Sport / Seite 16

Langer Atem

Marathon der besonderen Art: Die dritte Beatboxbattle-Weltmeisterschaft in Berlin

Rafik Will
Wer ist die weltweit beste menschliche Rhythmusmaschine? Um das unter sich auszumachen kamen am Samstag im Berlin-Kreuzberger »Astra« 81 Beatboxer aus mehr als 30 Ländern zusammen. Gefordert sind vor allem flexible Stimmbänder, eine gute Atemtechnik und vibrierende Lippen. Aber auch die sportliche Kondition von Teilnehmern, Veranstaltern und nicht zuletzt den Zuschauern war bei diesem elfstündigen Event gefordert. Moderator und Mastermind der Organisation, Bee Low, war am Ende wieder mal komplett heiser.

Zu Beginn, in der Elimination Round, hatten 66 männliche Artisten jeweils zwei Minuten Zeit, ihren Style und ihr Können einer fünfköpfigen Jury zu präsentieren. Stark an der Performancekunst orientiert war der Auftritt von King Homeboy, der von Neuseeland den weitesten Weg hatte. Mit Barry-White-Stimme im glänzenden Overall, dropte der Zweimetermann, ein Langschwert in der Hand, ein paar Zeilen Oldschool-Rap zu langsamen Beats. Wie sich an der Juryauswah...

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