31.03.2012 / Ausland / Seite 2

»Wir leben heute auf zwei Prozent unserer Fläche«

»Tag des Bodens«: Palästinenser protestieren gegen Beschlagnahme ihrer Ländereien durch Israel. Ein Gespräch mit Haneen Zoabi

Elsa Rassbach
Haneen Zoabi wurde 2009 als erste Palästinenserin auf einer arabischen Liste in das israelische Parlament gewählt. Sie kandidierte auf der Liste der Balad-Partei, die demokratische Rechte für alle in Israel lebenden Menschen durchsetzen will. Zoabi wurde vor 43 Jahren in Nazareth in einer muslimischen Familie geboren. Sie nahm 2010 auf der »Mavi Marmara« an der Gaza-Flottille teil.

Am gestrigen Freitag haben Palästinenser in aller Welt den »Tag des Bodens« begangen – in Erinnerung an die Kämpfe gegen die Beschlagnahme ihrer Ländereien durch Israel im Jahre 1976. Welche Bedeutung hat dieses Datum für Sie?

Die Frage des Eigentums am Grundbesitz ist immer noch das Hauptthema unseres Streits mit dem israelischen Staat. Es ist nach wie vor ein Hauptanliegen des zionistischen Projektes, palästinensisches Land zu beschlagnahmen und israelischen Juden zu überschreiben. Dazu gehört, daß Plätze, Kreuzungen, Dörfer, Straßen oder gleich ganze Landstriche ...

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