23.03.2012 / Ausland / Seite 7

Militärhilfe für Israel beenden

Kampagne in den USA kritisiert Unterstützung für Tel Avivs Menschenrechtsverletzungen gegenüber Palästinensern

David Elkins, Washington (IPS)
In den USA hat eine Allianz aus 380 Organisationen die Regierung aufgefordert, die Militärhilfe für Israel zu überdenken. Wie aus einer neuen Veröffentlichung der Kampagne zur Beendigung der israelischen Besatzung hervorgeht, lieferten die USA von 2000 bis 2009 mehr als 670 Millionen Rüstungsgüter inklusive Munition an Tel Aviv. Im gleichen Zeitraum »tötete Israel mindestens 2969 unbewaffnete Palästinenser, darunter 1128 Kinder«.

»Die US-Militärhilfe an Israel ist eine Politik, die auf Autopilot läuft und überdacht werden muß«, sagte Josh Rueb­ner, der Kampagnenleiter und Autor des Papiers. »Waffen, die auf Kosten der Steuerzahler an Israel geliefert werden, machen Washington zum Komplizen der Menschenrechtsverletzungen Israels gegen Palästinenser, die seit 44 Jahren unter der militärischen Besatzung des Westjordanlandes, Ostjerusalems und des Gazastreifens leben.« Diese Exporte konterkarierten die »Zielsetzungen der US-Außenpolitik, den isra...

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