17.03.2012 / Titel / Seite 1

Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Nein danke

Peter Wolter
Mehrere Millionen Euro kostet die Steuerzahler am Sonntag die wohl überflüssigste Shownummer im Berliner Demokratie-theater: die Wahl des neuen Bundespräsidenten. In der Bundesversammlung ist eine überwältigende Mehrheit für den Rostocker Pastor Joachim Gauck sicher. Gegenstimmen wird es wohl nur aus der Linkspartei geben, die Beate Klarsfeld ins Rennen schickt.

Mit der Aufstellung Gaucks haben sich CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne – die große Koalition der Neoliberalen also – für die wohl reaktionärste Variante zur Neubesetzung des Präsidentenamtes entschieden. Welche besondere Qualifikation Gauck dafür mitbringt, bleibt schleierhaft: Er hat wenig Erfahrung im Politikgetriebe, er war weder »Freiheitslehrer« noch »Bürgerrechtler«, wie es seine Befürworter behaupten. Im Gegenteil: Er war zu DDR-Zeiten ein Anpasser, der von sich aus auch den Kontakt zur Staatssicherheit gesucht hat. Einer, der gut und komfortabel mit den Vergünstigungen lebte, die ...

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