12.03.2012 / Ausland / Seite 7

Massaker in Gaza

Israelische Luftschläge gegen Palästinenser fordern Tote und Verletzte. Raketenbeschuß Südisraels als Antwort

Karin Leukefeld
Mit der »schlimmsten Luft­attacke seit dem Krieg 2008/09«, so Augenzeugen, hat die israelische Armee am Wochenende mindestens 17 Personen getötet, darunter ein zwölfjähriger Junge. Nach Angaben palästinensischer Ärzte wurden bis Sonntag früh mindestens 30 Personen verletzt, fünf von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Unter den Verletzten sind auch Muamin Shrafi, Reporter eines Satellitenfernsehsenders, und dessen schwangere Frau, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Maan News. Das Haus des Ehepaares sowie das von Nachbarn seien bei den Angriffen getroffen worden. Abu Salmiya, Vertreter der medizinischen Dienste in Gaza, forderte Maan News zufolge »internationale Organisationen und Menschenrechtsgruppen« auf, dem Blutvergießen in Gaza ein Ende zu bereiten. Die Angriffe verstießen gegen »die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und gegen die Vierte Genfer Konvention«, so Salmiya. Stromausfälle, Mangel an medizinischer Versorgung und st...

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