29.02.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Griechenland »teilweise« pleite

Ratingagentur stuft Staatsanleihen des Landes herab. EZB darf diese nicht mehr als Sicherheit annehmen

Die Europäische Zentralbank (EZB) akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr. Vorerst jedenfalls. Nach der erneuten Herabstufung der Bonität dieser Anleihen durch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) dürfen diese Bonds von den Zentralbanken nicht mehr als Sicherheiten für Kredite an Banken angenommen werden. Dies teilte der EZB-Rat am Dienstag in Frankfurt/Main mit. Allerdings sei das kein Grund für Panik, wird suggeriert, die Versorgung der Geldinstitute mit frischer Liquidität könne über Notkredite durch nationale Notenbanken sichergestellt werden. S&P hatte Griechenland zuvor auf »teilweise zahlungsunfähig« herabgestuft und dies mit dem von der Regierung eingeleiteten Haircut begründet.

Für Experten kommt die EZB-Reaktion nicht überraschend. »Das ist die logische Konsequenz aus dem Schuldenschnit...

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