23.01.2012 / Ausland / Seite 6

»Idiot« oder Musterexemplar

Zeitungsherausgeber in den USA fordert Ermordung Obamas und löst Loyalitätsdebatte aus

Rainer Rupp
Mit einem Artikel ganz besonderer Art machte Andrew B. Adler, Besitzers eines Zeitungsverlages und Chefredakteur der Atlanta Jewish Times, weltweit auf sich aufmerksam. Darin fordert er die israelische Regierung recht unverhohlen auf, den Mossad mit der Ermordung von US-Präsident Barack Obama zu beauftragen, da dessen Nachfolger nicht zögern würde, Iran für Israel zu vernichten.

Adler nannte in seinem Artikel vom Freitag drei Optionen für Israel, um das iranische Atomprogramm zu stoppen. Die erste sei ein Präventivschlag gegen die Hamas und die Hisbollah, gefolgt von einem Angriff gegen Iran. Als zweite nannte er einen direkten Überraschungsschlag gegen Irans Atomanlagen. Aber am effektivsten sei die dritte Variante, nämlich »Mossad-Agenten damit zu beauftragen, den gegenüber Israel unfreundlich gestimmten US-Präsidenten zu ermorden, damit der Vizepräsident seinen Platz einnehmen und mit Nachdruck diktieren könnte, daß die Politik der Vereinigten Staaten...

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