02.11.2011 / Inland / Seite 4

Sander macht Castoren klar

Niedersachsens Regierung hat keine Bedenken gegen Einlagerung von noch mehr Atommüll in Gorleben. Greenpeace stellt Strafanzeige gegen Umweltminister

Max Eckart
Gorleben wird am ersten Adventswochenende erneut Schauplatz massiver Anti-atomproteste werden. Das niedersächsische Umweltministerium teilte am Montag mit, daß aus seiner Sicht nichts gegen die weitere Einlagerung von elf Castorbehältern in das Zwischenlager im Wendland spricht. Am Dienstag bekräftigte Ministerpräsident David McAllister (CDU) nach einer Kabinettssitzung in Haldensleben: »Der Castortransport wird stattfinden, die rechtlichen Voraussetzungen dafür sind erfüllt.« Der Zug wird am 24. November in der französischen Wiederaufarbeitungsanlage Le Hague starten. Alle Appelle von Oppositionsparteien, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen, die Lieferung wegen des Tohuwabohus um widersprüchliche Strahlenmessungen doch noch zu stoppen, blieben damit ungehört. Nach eingehender Bewertung aller vorliegenden Erkenntnisse erwarte man bei Einlagerung von zusätzlich elf Behältern im Jahr 2011 einen Gesamtdosiswert von 0,235 Millisievert (mSv). Der Genehmigungswert von 0,3 mSv pro Jahr fü...

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