31.05.2011 / Titel / Seite 1

Wohnen wird Luxus

Rainer Balcerowiak
Begleitet von Protesten wurde am Montag in Berlin der neue Mietspiegel vorgestellt. In ihm werden, aufgeschlüsselt nach Gebieten und Wohnungsklassen, die Preisentwicklungen auf dem Markt abgebildet, um Richtwerte für Mieterhöhungen zu erhalten. Allerdings werden nur Vertragsabschlüsse der vergangenen vier Jahre erfaßt, d.h. Bestandsmieten, die in der Regel günstiger sind, nicht berücksichtigt.

Die sogenannten Überflüssigen, die am Vormittag die Pressekonferenz von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer okkupierten, sprachen denn auch von einem »Miet­erhöhungsspiegel«.

Laut der Erhebung sind die Nettokaltmieten in den vergangenen zwei Jahren in Berlin von 4,83 auf durchschnittlich 5,21 Euro pro Monat gestiegen, bei kleinen Wohnungen bis 40 Quadratmeter sogar auf 5,86 Euro. Doch besonders in den begehrten Lagen in Altstadtquartieren ist die Entwicklung noch wesentlich dramatischer. Nach Untersuchungen der Mieterverbände we...

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