10.05.2011 / Ausland / Seite 2

Neue Kampagne gegen Kuba

Konterrevolutionäre mißbrauchen Tod eines Schwerkranken

André Scheer
Der Tod eines schwerkranken Kubaners am Sonntag (Ortszeit) hat eine neue Kampagne gegen die Insel ausgelöst. Sprecher der von den USA finanzierten Oppositionsgruppen in Kuba machten gegenüber ausländischen Medien die Behörden ihres Landes für den Tod von Juan Wilfredo Soto García verantwortlich. Dieser sei drei Tage vor seinem Tod »festgenommen und geschlagen worden, weil er sich geweigert habe, einen Park in Santa Clara zu verlassen«, zitierte die Agentur AFP den Regierungsgegner Guillermo Fariñas. Dort hatte eine konterrevolutionäre Gruppe, der Soto angehörte und die selbst von antikommunistischen Medien als »kaum bekannt« bezeichnet wird, eine Protestaktion gegen die Regierung durchgeführt.

Sotos behandelnder Arzt wies die Vorwürfe zurück. Dr. Rubén Aneiro Medina aus dem Provinzkrankenhaus von Villa Clara...

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