07.05.2011 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Bürgerliche Sarrazin-Gemeinde wähnt sich geistig enteignet«

Gespräch mit Patrick Bahners. Über eine paranoide Islamkritik, die Arbeitsweise einer Zeitungsredaktion und die Überzeugungen eines Konservativen

Thomas Wagner
Patrick Bahners (geb. 1967 in Westfalen) ist Journalist und Historiker. Nach einem geisteswissenschaftlichem Studium an den Universitäten Bonn und Oxford arbeitete er als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), deren Feuilleton er seit 2001 leitet. Bahners erfüllte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt. Mit seiner 2011 publizierten Streitschrift »Die Panikmacher« griff Bahners in die Islamdebatte ein.

Eine Rezensentin Ihres Buchs »Die Panikmacher«, Bettina Röhl, bezeichnete Sie als einen »furchtbaren Journalisten« und »Schreibtischtäter«. Sie würden den Dialog über Zuwanderung im Keim ersticken, die Meinungs- und Pressefreiheit erwürgen sowie die bürgerliche Gesellschaft entmündigen. Haben Sie mit solchen Reaktionen gerechnet?

Ich war vom Furor der kritischen Phantasie hier und da überrascht. Aber mit der Richtung der...

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