13.04.2011 / Inland / Seite 5

Entwicklung statt Rüstung

Weltweiter Aktionstag: Ingenieure und Wissenschaftler fordern drastische Kürzung der Militärhaushalte

Von der Ausrottung der Malaria und mehr Infrastruktur für Afrika bis zur gesünderen Ernährung für 43 Millionen bedürftige US-Amerikaner: Zivile Alternativen zur Verwendung der weltweit steigenden Rüstungsausgaben hat am Dienstag das Internationale Netzwerk von Ingenieuren und Wissenschaftlern für Globale Verantwortung (INES) in Berlin vorgestellt.

Anlaß war der weltweite Aktionstag gegen Militärausgaben. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI hatte am Vortag Rekordzahlen veröffentlicht: 1,6 Billionen Dollar wurden demnach im vergangenen Jahr weltweit für Rüstungsgüter ausgegeben. Als Spätfolge der Finanzkrise fiel der Anstieg mit 1,3 Prozent geringer aus als in den Jahren 2001 bis 2009. In den USA, deren Rüstungsausgaben weltweit mit 698 Milliarden Dollar am höchsten sind, betrug er allerdings 2,8 Prozent.

»Unterdessen sind die UN-Millenniumsziele in Vergessenheit geraten«...

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