25.02.2011 / Ausland / Seite 2

Unklare Lage in Libyen

Ghaddafi angeblich vom Militär isoliert

Karin Leukefeld, Damaskus
Libyens Staatschef Muammar Al-Ghaddafi zeigte sich am Donnerstag weiterhin entschlossen, dem innen- und außenpolitischen Druck nicht nachzugeben. Arabische Medien berichten, daß sich der Küstenstreifen von der ägyptisch-libyschen Grenze bis nach Tobruk und Bengasi bis etwa 120 Kilometer vor Tripolis unter Kontrolle der Opposition befände.

Am Donnerstag erhielt der Oberst Unterstützung sowohl von seiner Tochter Aischa als auch von seinem Sohn Saadi Ghaddafi. Aischa Ghaddafi dementierte Berichte, sie habe versucht, mit einem Flugzeug nach Malta zu fliehen, wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira zuvor berichtet hatte. Saadi Ghaddafi nannte seinen Vater einen »großen Vater und Berater« für jedes neue Regime, das nach dem »positiven Erdbeben«, das Libyen derzeit erschüttere, regieren werde. 85 Prozent des Landes s...

Artikel-Länge: 2619 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe