18.01.2011 / Ausland / Seite 6

Barak geht: Austritt aus der Arbeiterpartei rettet Israels reaktionäre Regierung

Karin Leukefeld
Jerusalem. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Montag die sozialdemokratische Arbeitspartei verlassen und eine neue Partei gegründet. Er ziehe damit die Konsequenzen aus dem innerparteilichen Streit um die Haltung zum Nahost-Friedensprozeß, erklärte er auf einer Pressekonferenz in Jerusalem (Foto). Mit ihm gingen drei Minister und ein Knessetabgeordneter. Sie gründeten die »zentristische, zionistische und demokratische Unabhängigkeitspartei«. Man habe bereits in der Knesset die Anerkennung als Fraktion beantragt, so Barak. Mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei abgesprochen, daß sie ihre Ministerämter behalten könnten. Netanjahu erklärte, Barak habe mit seinem Austritt ...

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