12.10.2010 / Inland / Seite 4

Onlinekampagne gegen Neonazis gestartet

Youtube, My Space, StudiVZ und Co. wollen gegen Rechtsextremisten in ihren Netzwerken vorgehen. Facebook beteiligt sich nicht an der Aktion

Gerade mal fünf Minuten dauerte der Auftritt von Ilse Aigner, dann war die Verbraucherschutzministerin auch schon wieder verschwunden. »Ich wünschen ihnen viel Spaß, kämpfen sie weiter«, sagte die CSU-Politikerin am Montag vormittag in der Berliner Zentrale der Softwarefirma SAP und machte sich auf den Weg Richtung Flughafen. Zuvor hatte sie ein Grußwort zur gestern gestarteten Kampagne »Soziale Netzwerke gegen Nazis« vorgelesen. Mit dem Projekt will die Amadeu Antonio Stiftung zusammen mit der Wochenzeitschrift Die Zeit in 20 deutschsprachigen Online-Plattformen gegen Neonazis mobilisieren. Bis zum 17.Oktober werden Internetangebote, wie Youtube, MySpace, StudiVZ und Stayfriends mit Werbeeinblendungen dazu auffordern, rechtsextreme Botschaften, Bilder oder Videos zu melden. Gleichzeitig sollen die Nutzer motiviert werden, sich gegen rassistische und antisemitische Inhalte zu positionieren.

Etwa 200 sogenannte soziale Netzwerke mit 20 Million...

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