24.09.2010 / Feuilleton / Seite 12

»Denn die Verhältnisse sind lehrreich«

Über Angela, Elena, Ana, María und die Größe der kubanischen Revolution. Gespräch mit Tobias Kriele

Oliver Wagner
Tobias Kriele studiert seit sechs Jahren in Kuba und tourt zur Zeit mit seinem halbstündigen Debütfilm »Zucker und Salz« durch Europa

Wovon handelt Ihr Dokumentarfilm »Zucker und Salz«?

Vier Kubanerinnen sprechen über ihre Freundschaft, die vor 50 Jahren bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz in der Sierra Maestra begann. Die vier waren damals Lehrerinnen. Sie sprechen im Film über die Höhen und Tiefen ihres Lebens, in denen sie einander zur Seite standen. In ihrer Freundschaft spiegelt sich die Geschichte der Revolution, nur eben aus einer besonderen Perspektive. Im Film geht es nicht um die allgemeinen historischen Daten und Bilder, sondern um Angela, Elena, Ana und María – vier scheinbar gewöhnliche Frauen, die in Wirklichkeit außergewöhnlich sind. Dahinter steht die Frage, was die Revolution für die Menschen in Kuba verändert hat, in bezug auf ihre Persönlichkeit, ihr Selbstwertgefühl, ihre Sensibilität, ihre Beziehungen im alltäglichen Leb...

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