03.08.2010 / Inland / Seite 8

»Wasserpreise in Berlin sind um 35 Prozent gestiegen«

Volksbegehren will Offenlegung von Geheimverträgen erzwingen. Positive Bilanz nach erstem Monat. Ein Gespräch mit Thomas Rudek

Dirk Hein
Thomas Rudek ist Sprecher des Berliner Wassertisches

Vor gut einem Monat fiel in der Hauptstadt der Startschuß zum Volksbegehren »Unser Wasser«. Seitdem sammelt der Berliner Wassertisch für ein Volksbegehren, mit dem die Offenlegung von Geheimverträgen bei den teilprivatisierten Wasserbetrieben erreicht werden soll. Wie ist der Stand der Dinge?

Trotz einer massiven Verunsicherungskampagne der Politik und trotz der Sommerferien konnten wir im ersten Monat mehr als 21000 Unterschriften sammeln. So viele hatten wir bei der Zulassungsstufe noch nicht einmal nach fünf Monaten. Wir finden, gerade vor dem Hintergrund der Kampagne des Senats ist das ein sehr guter Einstieg, der uns alle motiviert. Entscheidend ist, daß viele, die bei uns unterschreiben, auch ziemlich sauer sind und die Listen mitnehmen, um auch in ihrem Umfeld zu sammeln. Wir haben bis Ende Oktober Zeit, um 175000 Unterschriften zu sammeln. Wir sind sicher: Nach den Sommerferien geht es ric...

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