24.06.2010 / Thema / Seite 10

Zum Begriff befreit

Philosophie. Hintergrund und Gehalt von Hegels Vorrede zu den »Grundlinien der Philosophie des Rechts« (Teil 2 und Schluß)

Felix Bartels
Wir haben jetzt unseren Boden, auf dem wir stehen können. Wie jedes Werk wurzeln die »Grundlinien« in ihrer Epoche, deren objektive und subjektive Verhältnisse – Zeit und Zeitgeist – im ersten Teil, soweit es in diesem Rahmen möglich war, dargestellt wurden. Der Zeitbezug der Vorrede selbst ist doppelter Natur: einmal, indem sie als Vorrede der »Grundlinien« deren Zeitbeziehungen teilt, zum anderen, indem sie als selbständige Denk- und Feuerschrift auf ihre Zeit abhebt.

Die Vorrede läßt sich in vier Abschnitte einteilen. In den ersten fünf Absätzen gibt Hegel Erklärungen zur Methode der »Grundlinien«, in den Absätzen sechs bis sieben werden die Haltungen behandelt, die der Mensch zum Recht einnehmen kann, die Absätze acht bis elf sind eine Polemik gegen die linke Romantik, und von Absatz zwölf bis zum Ende der Vorrede entwickelt Hegel ein philosophisch-politisches Programm, in dem zugleich Funktion und Aufgabe der Philosophie als ...

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