16.06.2010 / Inland / Seite 5

Protest gegen Zensur

Frankfurt/Main: Nach Absage von Palästina-Ausstellung durch DGB-Chef der Region regt sich Widerstand. Kundgebung vor der Zentrale am Donnerstag

Gitta Düperthal
Die Ausstellung »Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948« der Initiative »Flüchtlingskinder im Libanon« konnte schon in vielen Städten angesehen werden. In Universitäten, Gewerkschaftshäusern und beim Ökumenischen Kirchentag in München. Im Frankfurter Gewerkschaftshaus darf sie nicht gezeigt werden. Diese Entscheidung hatte der Vorsitzenden der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler, allein getroffen. Ein Bündnis von Gewerkschaftern, Mitgliedern christlicher, jüdischer und palästinensischer und unabhängiger linker Initiativen verwahrt sich nun gegen die Zensur. Unter dem Slogan »Die Blockade beenden – im Gazastreifen und beim Deutschen Gewerkschaftsbund Frankfurt-Rhein-Main« ruft der Zusammenschluß für Donnerstag zu einer Protestkundgebung auf.

Zeitgleich zum Angriff der israelischen Marine auf die Solidaritätsflottille für Gaza hatte Fiedler den seit langem zugesagten Raum im DGB-Haus zurückgezogen. Nach de...

Artikel-Länge: 3266 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe