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12.06.2010 / Ausland / Seite 6

Folgen einer Resolution

Rußland fürchtet Auswirkungen der Iran-Sanktionen auf eigene Unternehmen

Knut Mellenthin
Die Verwirrung über Rußlands Interpretation der neuen UN-Sanktionen gegen Iran hält an. Im Mittelpunkt stehen kontroverse Aussagen über den 2005 zwischen beiden Staaten vereinbarten Kauf russischer Flugabwehrraketen vom Typ S-300. Sicher ist nur, daß Moskau nach politischen Interventionen der USA und Israels die Erfüllung des Vertrages blockiert hat. Iran hat darauf mit zunehmender Verärgerung reagiert und im April angekündigt, ein vergleichbares eigenes Abwehrsystem zu errichten.

Umstritten ist in Moskau jedoch die Frage, ob die S-300 zu den Waffen gehört, deren Lieferung an Iran aufgrund der am Mittwoch vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Resolution ausdrücklich verboten ist. Jüngster Stand war am Freitag nachmittag, daß sich Dmitri Medwedew mit einem Machtwort in das immer peinlicher geratende Hin und Her eingeschaltet hat. Nach Aussagen von Außenminister Sergej Lawrow wird der Präsident demnächst ein Dekret erlassen, in dem genau aufgelistet ist, wel...

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