25.05.2010 / Ausland / Seite 6

Werben um Damaskus

Westerwelle in Nahost: »Vertrauen zur arabischen Region aufbauen«

Karin Leukefeld
Mit politischen Gesprächen in Syrien hat Außenminister Guido Westerwelle seine Pfingsttour durch vier Staaten des Nahen Ostens abgeschlossen. Nach den Stationen Libanon, Ägypten und Jordanien traf er am Pfingstsonntag in Damaskus mit Präsident Baschar Al-Assad und Außenminister Walid Al-Mou’allem zusammen. Offizielles Ziel seiner Reise sei gewesen, »Vertrauen zwischen Deutschland und der arabischen Region« aufzubauen und für die von den USA vermittelten indirekten Gespräche zwischen der Palästinenserbehörde und Israel zu werben, hieß es. Syrien sei ein wichtiger Faktor für die regionale Stabilität im Nahen Osten, das mache das Land zu einem unerläßlichen Gesprächspartner.

Insbesondere das »Nahostquartett«, das von den USA, Europa, Rußland und der UNO gestellt wird, drängt darauf, daß aus den indirekten israelisch-palästinensischen Gesprächen eine neue Runde von direkten »Friedensverhandlungen« wird. Alle bisherigen Versuche, sie wieder ...

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