19.05.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Die Machtfrage stellen

Die KKE und die Krise: Die Kommunistische Partei Griechenlands kämpft für die Überwindung des Kapitalismus, nicht für dessen Regulierung

Petros Mentis
Mit Blick auf die Griechenland-Solidaritätsdemonstration in Berlin heute und den landesweiten Protesten in Hellas am Donnerstag dokumentiert junge Welt auszugsweise eine Rede von Petros Mentis. Er hat sie im Namen der KKE (Kommunistische Partei Griechenlands) am vergangenen Samstag in Berlin auf einer Veranstaltung über »aktuelle Aufgaben im antiimperialistischen Kampf« gehalten.

Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,

wir Kommunisten sind weder verwundert noch wurden wir überrascht von der kapitalistischen Weltwirtschaftskrise. Uns ist bewußt, daß die kapitalistische Krise unumgänglich ist, egal ob liberal oder sozial­demokratisch regiert wird. In der Geschichte des kapitalistischen Systems gab es mehrere Wirtschaftskrisen, und alle haben ihren Ursprung in der Zuspitzung des Hauptwiderspruchs, nämlich, zwischen der immer größeren Vergesellschaftung der Produktion und der privaten Aneignung des daraus resultierenden Gewinns.

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