25.03.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Man darf Israel kritisieren – Gegen den Rufmord an Hermann Dierkes

Der Bundessprecherrat der Parteiströmung »Sozialistische Linke« verurteilt alle Versuche, Hermann Dierkes, den Fraktionsvorsitzenden der Linken im Rat der Stadt Duisburg, als Antisemiten zu diffamieren. jW dokumentiert in Auszügen eine von Harri Grünberg erarbeitete ausführliche Stellungnahme:



Die Linke weist die Angriffe der Medien und auch innerparteilicher Kritiker auf Herrmann Dierkes zurück, dem erneut wegen seiner Israel-kritischen Äußerungen Antisemitismus vorgeworfen wird. Die Unterstellung, Herrmann Dierkes sei Antisemit, ist infam, ebenso wie der Vorwurf, er leugne den Holocaust. Zeitnah zu den Wahlen in NRW wird diese Kampagne lanciert, um der Partei Die Linke zu schaden. Sie zielt darauf ab, den Einzug der Linken in das Landesparlament von Nordrhein-Westfalen zu verhindern.

(...) Die Linke benötigt eine ernsthafte Debatte über ihre Haltung zum Nahostkonflikt und über ihre Politik zu Israel. Dies schließt die Debatte mit den Positionen von ...




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