19.03.2010 / Inland / Seite 2

»In der Eifel liegen rund 30 Atomsprengköpfe«

Kernwaffen bleiben Gefahr für die Menschheit. Friedenskongreß am Wochenende in Essen. Ein Gespräch mit Werner Strahl

Mirko Knoche
Dr. Werner Strahl von den »Internationalen Ärzten gegen den Atomkrieg (IPPNW)« arbeitet als Kinderarzt in Essen

Die »Ärzte gegen den Atomkrieg« sind Mitorganisatoren des heute beginnenden Kongresses »Friedenskultur 2010« in Essen. Warum findet die Veranstaltung gerade dort statt?

Die IPPNW will gemeinsam mit Pax Christi, der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK und dem Essener Friedensforum einen besonderen Akzent im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 in Essen und dem Ruhrgebiet setzen. Wir waren verärgert, daß lediglich künstlerische Projekte gefördert werden. Für unsere Konferenz bekamen wir mit dieser Begründung kein Geld aus dem Kultursäckel. Die »Friedenskultur 2010« bietet jetzt in der Volkshochschule und in der »Lichtburg« ein Programm mit Diskussionen und Kultur über das gesamte Wochenende. Künstler wie Konstantin Wecker und Stoppok unterstützen uns mit ihren Auftritten.

Neben Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat der Bürgermeister von H...


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