19.02.2010 / Abgeschrieben / Seite 8

Zusage zurückgezogen

Rolf Verleger, Vorsitzender der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V., erklärt zur Entscheidung der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung, eine Veranstaltung mit dem US-Politikwissenschaftler Norman Finkelstein abzusagen:

Wie erinnerlich, hatten die Berliner Trinitatis-Gemeinde und die Heinrich-Böll-Stiftung (der Grünen) ihre Zusage zur Durchführung einer Veranstaltung am 26.2. mit Dr. Norman Finkelstein in Berlin rückgängig gemacht. Nun hat auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (der Linken) ihre Zusage, ihrerseits die Veranstaltung am 26.2. durchzuführen, zurückgezogen. (...)

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung argumentiert durch ihren Vorstandsvorsitzenden und ihr geschäftsführendes Vorstandsmitglied – die Angelegenheit ist also ziemlich weit oben aufgehängt –,daß bei der »Brisanz« des Vortrags ein »Gegenpart« nötig gewesen wäre, um die Veranstaltung durchführen zu können. Das erinnert an die Raumabsage der Stadt M...

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