09.01.2010 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Der Afghanistan-Krieg ist vor allem verbrecherisch«

Gespräch mit Heinrich Fink. Über die Ehrung von Luxemburg und Liebknecht, die Stimmungsmache gegen die sozialistische deutsche Republik und die politische Linke und den Kampf gegen Neonazis und Krieg

Markus Bernhardt
Heinrich Fink ist Professor für Theologie und Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Von 1990 bis zu seiner Abwicklung 1992 war er Rektor der Humboldt-Universität zu Berlin, von 1998 bis 2002 Mitglied des Bundestages für die damalige PDS.

Sie gehören zu den Dutzenden linken Persönlichkeiten und Organisationen, die am Sonntag zur Teilnahme an der traditionellen Demonstration zu Ehren der beiden Arbeiterführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht aufrufen. Inwiefern ist das Wirken der beiden Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) heute noch aktuell?

Ich habe mich nach der Annexion der DDR durch die Bundesrepublik direkt dafür eingesetzt, daß die Demonstration, die ja im sozialistischen Teil Deutschlands Tradition war, weiterhin stattfindet. Schließlich kann das Wirken Luxemburgs und Liebknechts niemals nicht aktuell sein. Beide sind herausragende Persönlichkeiten der kommu...

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