02.01.2010 / Titel / Seite 1

CIA schwer getroffen

Acht Tote bei Selbstmordattentat auf einen US-Stützpunkt in Afghanistan. Nach einem Massaker durch NATO-Soldaten verlangt selbst Kabul Anklage

Am Freitag diskutierten US-Behörden und Medien noch immer über die Hintergründe für ein Attentat gegen den US-Geheimdienst CIA am Mittwoch in Afghanistan. Er erlitt einen der schwersten Verluste seiner Geschichte, als ein Selbstmordattentäter auf einem Stützpunkt im Osten des Landes sich und sieben Agenten tötete. CIA-Direktor Leon Panetta hatte am Donnerstag deren Tod bestätigt. Sechs weitere Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes seien verletzt worden. Der Attentäter sprengte sich den Angaben zufolge auf dem Gelände der Chapman-Militärbasis in der Provinz Khost in die Luft. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Vor dem CIA-Hauptquartier in Langley im US-Bundesstaat Virginia hingen die Flaggen auf halbmast.

US-Präsident Barack Obama ehrte in einem Brief an die CIA-Mitarbeiter den »Mut und die Ehre« der gestorbenen Agenten. Die CIA sei so stark wie nie herausgefordert worden. Obamas Anfang Dezember verkündete Strategie für den Afghanistan-Krieg,...

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