04.11.2009 / Ausland / Seite 6

Clinton rudert zurück

Treffen mit arabischen Außenministern in Marrakesch

Karin Leukefeld
Scharfe Kritik an ihren Äußerungen zum israelischen Siedlungsbau hat US-Außenministerin Hillary Clinton zurückrudern lassen. Bei dem Treffen mit arabischen Außenministern und dem Vorsitzenden der Arabischen Liga, Amr Moussa, am Dienstag in Marrakesch (Marokko), versuchte Clinton ihr tags zuvor ausgesprochenes Lob für angebliche israelische Zugeständnisse zurückzunehmen. Statt dessen betonte sie, die USA seien sehr unzufrieden mit dem Siedlungsbau und betrachteten ihn als illegal. Eigentlich hatte Clinton auf dem Treffen in Marrakesch für mehr Zusammenarbeit der arabischen Staaten mit Israel werben wollen, statt dessen schlug ihr eine Mauer des Schweigens entgegen, die sie versuchte, mit einer Reihe von Einzelgesprächen und einer Pressekonferenz zu durchbrechen. Clinton verlängerte ihren Besuch in der Region, um den verärgerten ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Kairo zu beruhigen. Mubarak hatte in einer gemeinsamen Erklärung mit dem jordanischen Kön...

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