21.09.2009 / Titel / Seite 1

Poker um Arbeitsplätze

Ingo Niebel und Raoul Wilsterer
Am heutigen Montag wird die Pokerrunde um Opel-Arbeitsplätze eröffnet. Dann treffen sich Medienberichten zufolge am Konzern-Stammsitz in Rüsselsheim »zu ersten Gesprächen« (Welt am Sonntag) Mitglieder des Steuerungskomitees des europäischen Betriebsrats von Opel/Vauxhall sowie die Arbeitsdirektoren und die Produktionsbereichsleiter von Magna und Opel. Konkrete Plandaten des Managements von Magna, des kanadisch-österreichischen Automobilzulieferers und neuen Opel-Mehrheitseigners, kursierten bereits am Wochenende. Sie bestätigten Magnas »Businesskonzept« von Mitte Juli. »Laut ranghoher Verhandlungskreise« (AFP) sollen allein in den Traditionswerken Rüsselsheim und Bochum mehr als 3800 Arbeitsplätze vernichtet werden. Konkret: In Bochum 2045 und in Rüsselsheim 1817 – 1100 davon in der Verwaltung. In Kaiserslautern würden 283 Stellen gestrichen, während das hypermoderne Werk Eisenach verschont bliebe. Das solle durch die »Verlagerung von Produktionskapazitäten« aus dem spanischen ...

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