24.08.2009 / Ausland / Seite 2

Neue Siedlungen in Ostjerusalem

Studie von »Frieden jetzt« spricht von »äußerst gefährlichen« Plänen

Bei der Stadtverwaltung von Jerusalem sind laut einem Bericht kürzlich Anträge für den Bau einer neuen israelischen Siedlung im besetzten Ostteil der Stadt eingegangen. Die Initiative für die Siedlung im Viertel Ras Al-Amud gehe von der ultrakonservativen Bewegung Elad aus, berichtete die Zeitung Haaretz am Sonntag. Einer Studie zufolge wurden allein im Westjordanland seit Jahresbeginn fast 600 Siedlerwohnungen errichtet.

Die Pläne für Ostjerusalem sähen den Bau von 104 Wohnungen und einer Synagoge, eines Schwimmbades und eines rituellen Bades vor, berichtete Haaretz. Das Viertel solle Maale David heißen und mit der Siedlung Maale Seitim verbunden werden, wo 51 jüdische Familien wohnen. Israel hatte das arabische Ostjerusalem im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzt und später annektiert. In Ras Al-A...

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