10.08.2009 / Ausland / Seite 6

Aus Fehlern nichts gelernt

Eritrea weist wiederholte Einmischung der USA in der Region zurück

Knut Mellenthin
Als »sehr enttäuschend« hat Eritrea am Wochenende die Drohungen der US-Regierung zurückgewiesen. Außenministerin Hillary Clinton hatte am Donnerstag erklärt, es sei für Eritrea »höchste Zeit«, ihre Hilfe für die somalischen Islamisten einzustellen, die die von den USA unterstützte Übergangsregierung bekämpfen. Clinton wörtlich: »Wir machen sehr deutlich, daß ihre Handlungen inakzeptabel sind. Wir werden zu Aktionen greifen, wenn sie damit nicht aufhören.«

Haß auf Washington

Die Außenministerin war zuvor am Rande ihres Besuchs in Kenia mit dem somalischen Übergangspräsidenten Sharif Sheikh Ahmed zusammengetroffen und versprach ihm Fortsetzung der Unterstützung. Die USA hatten im Juni der nicht aus Wahlen hervorgegangenen Übergangsregierung 40 Tonnen Waffen und Munition geliefert. Außerdem bilden US-Offiziere im französischen Stützpunkt Dschibuti am Roten Meer somalische Soldaten aus.

Zu Clintons Drohungen sagte der eritreische Informationsmini...

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