27.07.2009 / Abgeschrieben / Seite 8

Zu der Debatte um Felicia Langer

Professor Dr. Wolfgang Richter, Vorsitzender der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. GBM, erklärte am Sonntag zu der Debatte um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Rechtsanwältin Felicia Langer:

Die GBM, die sich glücklich schätzt, Felicia Langer zu ihren Menschenrechtspreisträgern zu zählen, hat die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an sie begrüßt. (..) Jedoch nicht unerwartet sind diejenigen, mit deren menschenrechtswidrigen Positionen im israelisch-palästinensischen Konflikt sich Frau Langer seit vielen Jahren auseinandersetzt, zu einer schmählichen Attacke gegen sie angetreten. Es stört, daß sie für die Unteilbarkeit der Menschenrechte auftritt, für Versöhnung statt Haß, für Achtung und Würde statt Feindbilder. Gleiche Menschenrechte für alle Menschen zu fordern, also für Juden wie für Palästinenser, ist nichts, wofür man sich entschuldigen müßte oder gar – wie manche fordern –einen Preis ...

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