23.07.2009 / Inland / Seite 2

»Seen gehören nicht in private Hände«

Petition gegen Verkauf von Gewässern in Ostdeutschland braucht weitere Unterstützer. Ein Gespräch mit Carsten Preuß

Ralf Wurzbacher
Carsten Preuß (parteilos) ist Vorsitzender der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung Zossen und Landesvorstandsmitglied beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Brandenburg

Sie sind Initiator einer öffentlichen Petition, die sich gegen die weitere Privatisierung ehemals volkseigener Gewässer in Ostdeutschland wendet. Gestern fehlten Ihnen noch rund 40000 Mitzeichner, um das gesteckte Ziel von 50000 Unterstützern der Online-Petition im Bundestag zu erreichen. Am Freitag läuft die Zeichnungsfrist aus. Haben Sie sich schon mit dem Scheitern Ihres Projekts abgefunden?

Von Scheitern kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Seit vergangenem Freitag haben wir einen gewaltigen Satz von 3000 auf über 10000 Unterstützer hingelegt. Wahrscheinlich wird es am Ende nicht für 50000 Stimmen reichen, und der Bundestag muß sich damit nicht in öffentlicher Sitzung mit dem Thema befassen. Der Petitionsausschuß wird sich aber sehr wohl damit beschäftigen müs...

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