17.07.2009 / Titel / Seite 1

Durchbruch nach Gaza

Rüdiger Göbel
Jubel, Applaus und Freudentränen im palästinensischen Grenzort Rafah: Nach tagelangen Verzögerungen ist am Mittwoch abend mehr als 200 US-amerikanischen Aktivisten der Kampagne »Viva Palästina« endlich der Durchbruch in den belagerten Gazastreifen gelungen. Die Organisatoren sprachen von einem »Sieg für Gaza«. Es ist der größte von US-Friedensgruppen organisierte Hilfskonvoi für die Palästinenser seit Beginn der israelischen Abriegelung vor zwei Jahren – und die von den westlichen Mainstreammedien am konsequentesten totgeschwiegene Solidaritätsaktion für die 1,5 Millionen Menschen in dem Küstenstreifen.

Während die Chefin des State Departement, Hillary Clinton, in ihrer Rede zur US-Außenpolitik in Washington Verständnis für die israelische Siedlungspolitik äußerte, setzten 218 Bürger ihres Landes ein konkretes Zeichen der arabisch-amerikanischen Freundschaft. In 50 Fahrzeugen brachten sie via Ägypten Hilfsgüter im Wert von einer Million...

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