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17.03.2009 / Ausland / Seite 7

100 Tonnen Uran »verschwunden«

Israel wurde zu Beginn der sechziger Jahre mehrfach mit dem gefährlichen Stoff beliefert. Eine Recherche

Gaby Weber
Der UN-Report sei »alarmierend« und könne schwere Folgen für die Obama-Administration zeitigen, wertete jüngst die New York Times (19.2.) einen neuen Ermittlungsstand in Sachen des iranischen Atomprogramms. Demnach soll die Regierung in Teheran eine Tonne leicht angereichertes Uran besitzen – statt der 600 Kilogramm, die sie offiziell angegeben hat. Anfang März legte der US-Generalstabschef Mike Mullen diesbezüglich nach: Der neue Fund belege, so behauptete der Admiral CNN gegenüber, daß »Iran genug Uran hat, um eine Atombombe zu bauen« – eine bemerkenswerte Feststellung angesichts früherer Äußerungen seitens Washingtons.

»Weniger als zehn Tonnen Natur­uran« seien »irrelevant«, erklärte einst die US-Regierung, als es um den Besitz von Uran durch Israel ging – eine Geschichte, die einige Zeit zurückliegt und im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des israelischen Atomkraftwerks Dimona 1964 stand. Allgemein bekannt ist, daß sich der israe...

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