16.03.2009 / Thema / Seite 10

Liberaler Falke

Dennis Ross ist der neue US-Sonderberater für den Persischen Golf. Für den notwendigen »Change« in der Iran-Politik steht »Israels Anwalt« jedoch nicht

Ali Fathollah-Nejad
Der Name Dennis Ross fällt im Zusammenhang mit der zukünftigen Iran-Politik Washingtons am häufigsten. Nicht zuletzt wegen seiner regen Beteiligung an Empfehlungspapieren hinsichtlich der Iran-Politik brachte sich der langjährige Nahost-Verhandlungsführer als Sondergesandter für den Iran ins Gespräch. Am 24. Februar wurde Ross von US-Außenministerin Hillary Clinton schließlich zum »Sonderberater für den (Persischen) Golf und Südwestasien« ernannt. Nachdem zunächst spekuliert wurde, daß er entgegen der Hoffnungen seines Umkreises und seiner Unterstützer lediglich beratend und auf das Außenministerium beschränkt tätig sein wird, deutet eine aktuelle Rede von Barack Obama in eine andere Richtung. In dieser nannte der US-Präsident Ross im selben Atemzug wie die beiden Sondergesandten für den Israel-Palästina-Konflikt, George Mitchell, wie für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke. Mit diesen drei Männern für den Nahen und Mittleren Osten, die mit US-Prä...

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