27.02.2009 / Ausland / Seite 6

Jetzt wird es eng

Georgische Opposition will Präsident Saakaschwili stürzen. Ultimatum bis 9. April gesetzt

Knut Mellenthin
Es wird eng für Michail Saakaschwili. Immer mehr Mitstreiter wenden sich vom georgischen Präsidenten ab und verstärken die Reihen der Opposition. Die politisch gewichtigsten sind die ehemalige Parlamentspräsidentin Nino Burdschanadse, Saakaschwilis engste Verbündete in der »Rosenrevolution« vom November 2003, und der frühere Botschafter bei der UNO in New York, Irakli Alasania. Salome Surabischwili, Außenministerin in den Jahren 2004–2005, hat eine eigene Oppositionspartei gegründet (Geor­giens Weg), während der Unternehmer und Finanzfachmann Surab Nogaideli, Regierungschef von Februar 2005 bis November 2007, noch schwankt, wie weit er sich mit seiner Bewegung für ein gerechtes Georgien gegen Saakaschwili positionieren soll. Burdschanadse und Alasania gelten als Favoriten der USA, falls Washington sich entschließen sollte, Saakaschwili fallenzulassen, dessen Kriegsabenteuer gegen Südossetien dort nicht auf ungeteilte Begeisterung stieß.

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