25.02.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Das ist auch gut für ver.di«

Illegalisierte sind schwer zu erreichen, aber der Kampf gegen Lohndumping muß auch das schwächste Glied in der Kette einbeziehen. Ein Gespräch mit Bárbara Miranda

Claudia Wangerin
Die Chilenin Bárbara Miranda ist ehrenamtliche Mitarbeiterin im Berliner AK Undokumentiertes Arbeiten, in dem neben ver.di Flüchtlingsinitiativen und antirassistische Gruppen vertreten sind

Wie lange leben Sie selbst schon in Deutschland und wie hat sich seither Ihre Lebenssituation entwickelt?

Ich bin vor sechs Jahren aus Chile zum Arbeiten nach Deutschland gekommen. Ein Teil meiner Familie lebte schon länger hier, seit der Pinochet-Diktatur. Ich habe seither in der Gastronomie und in Privathaushalten gearbeitet und habe jetzt eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Seit 2003 bin ich Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Außerdem arbeite ich im europäischen Netzwerk »Respect« mit, das sich in Deutschland vor allem dafür einsetzt, die Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in privaten Haushalten und in der Reinigungsindustrie zu verbessern, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Wie viele Mitglieder hat Ihr Arbeitskreis in Berlin, und aus welchen Ländern ...

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