18.02.2009 / Ausland / Seite 6

Morales im Kreml

Rußland baut Beziehungen zu Lateinamerika weiter aus

Benjamin Beutler
Als erster bolivianischer Präsident weilte Evo Morales am Wochenende auf Einladung des Kremls in Moskau. Dank Rußland, das »auf unserer Seite« sei, begännen sich die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu verändern, sagte Morales. Dies gelte nicht nur für Bolivien, sondern für den gesamten Kontinent. »Wir sind bereit, unsere Beziehungen mit Lateinamerika aktiver zu entwickeln«, bestätigte der russische Staatspräsident Dmitri Medwedew seinen Amtskollegen. Dessen »historischer Besuch« zeige, daß »die Russische Föderation und Bolivien zur Entwicklung vollwertiger bilateraler Beziehungen bereit sind«, so der Putin-Nachfolger.

Für Morales hat sich das Frieren während des Staatsaktes auf dem verschneiten Roten Platz gelohnt. Mit Rußlands Staatsunternehmen Gasprom wurde ein Vertrag über 4,5 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Mit dieser Investition kommt der Energieriese für die dringend notwendige Entwicklung von Boliviens Gasindustrie auf. Das ...

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