16.12.2008 / Ausland / Seite 8

»Mehr Verletzungen der Menschenrechte in Palästina«

Die israelische Organisation B’tselem will jetzt auch in den USA offensiv werden. Ein Gespräch mit Sarit Michaeli

Johannes Zang
Sarit Michaeli ist Pressesprecherin von B’tselem, des »Israelischen Informationszentrums für Menschenrechte in den besetzten Gebieten«

Aus Anlaß des internationalen Tages der Menschenrechte in der vergangenen Woche hatte sich auch B’tselem zu Wort gemeldet. Wie schaltet sich diese israelische Organisation, deren Pressesprecherin Sie sind, in die Menschenrechtsdiskussion ein?

Wir haben u.a. einen einminütigen Videofilm erarbeitet, den wir in Israel selbst zeigen. Es geht uns darin um die Allgemeingültigkeit von Menschenrechten und darum, was bisher auf diesem Gebiet in der Welt erreicht worden ist. Das Konzept der Menschenrechte ergibt nämlich nur dann Sinn, wenn es für alle gilt – auch für Israel.

Warum wurde B’tselem eigentlich gegründet?

Menschenrechtsaktivisten, Schriftsteller, Künstler, Journalisten und Politiker hatten das Gefühl, daß verläßliche Informationen über Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten Palästinas fehlte...

Artikel-Länge: 3671 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe