17.11.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die Amerikaner sind gescheitert«

Mit Barack Obama könnten die USA ihre Position im Nahen Osten verbessern. Einen Angriff auf Iran hält die libanesische Hisbollah für unwahrscheinlich. Ein Gespräch mit Nawaf Al-Moussawi

Karin Leukefeld
Nawaf Al-Moussawi ist stellvertretender Generalsekretär und Mitglied des Polit­büros der Hisbollah im Libanon. Al-Moussawi ist Doktor der Philosophie und Sprecher der Hisbollah für internationale Beziehungen.

Herr Al-Moussawi, bedeutet die Wahl von Barack Obama zum 44. US-Präsidenten, daß die Vereinigten Staaten im Nahen Osten ihre Politik ändern werden?

Die US-Politik im Nahen Osten wird sich nicht ändern, nur weil es eine neue Administration gibt, sondern weil die aggressive Politik von Präsident George W. Bush im Irak und im Libanon gescheitert und ohne Ergebnisse geblieben ist.

Bürochef von Barack Obama soll Rehm Emanuel werden, den die israelische Presse als »ihren Mann im Weißen Haus« bezeichnet hat.

Es ist bekannt, daß die zionistische Lobby in den USA sehr stark ist. Diese Personalie hat mich nicht überrascht.

Politische Analysten halten die Phase zwischen der Wahl des US-Präsidenten und seinem Amtsantritt am 20. Januar 2009...

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