01.11.2008 / Thema / Seite 10

Krisenherd Krim

Juschtschenko zündelt mit »Ukrainisierung« und Russophobie

Willi Gerns
Seit der Wahl Viktor Juschtschenkos zum Präsidenten der Ukraine Ende 2004 sind die Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und der zur Ukraine gehörenden Autonomen Republik Krim nicht nur in den ukrainischen und russischen, sondern auch in den westlichen Medien zu einem Dauerbrenner geworden. Mehr und mehr wird dieser Konflikt dabei zu einer russisch-ukrainischen Konfrontation hochstilisiert. Je nach politischem Standort ist bei den einen von Provokationen Juschtschenkos und seines Umfeldes, bei den anderen von Separatismus auf der Krim und russischen Absichten die Rede, die Krim zu annektieren. Das letzte Szenario wird besonders nach dem jüngsten Südkaukasus-Krieg und der Anerkennung Südossetiens und Abchasiens durch Rußland an die Wand gemalt.

Wir wollen uns den Fakten zuwenden. Um sie einordnen zu können, ist es unumgänglich, zunächst einen kurzen Blick auf die jüngere Geschichte der Krim und den derzeitigen Status der Halbinsel zu werfe...

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