02.08.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Eine dauerhafte Bresche schlagen«

Eine Solidaritätsfahrt nach Gaza will politisch etwas verändern. Ein Gespräch mit Jeff Halper

Sophia Deeg
Jeff Halper ist Professor für Anthropologie.1997 war er Mitbegründer des »Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen« (ICAHD) in Jerusalem, das er heute koordiniert. Er ist Teilnehmer der Solidaritätsfahrt von Zypern nach Gaza

Sie bereiten sich auf die Fahrt von Zypern nach Gaza vor und sprachen auch schon mal über eine wasserdichte Tasche für Ihr Notebook. Was erwartet Sie, wenn Sie sich Gaza nähern?

Schwer zu sagen. Die israelische Marine hat verlauten lassen, daß sie uns nicht nach Gaza reinläßt. Ich könnte mir vorstellen, daß sie, wenn wir uns der Küste nähern, unsere beiden Boote entern und – womöglich mit vorgehaltener Waffe – den Kapitän zwingen, nach Zypern abzudrehen.

Wenn es Ihnen nicht gelingt, nach Gaza zu kommen – was erhoffen Sie sich von der Aktion?

Das Schöne am gewaltfreien Widerstand ist ja, daß man immer gewinnt. Es ist schon ein Erfolg, daß wir uns zusammen zu dieser politischen Aktion aufmachen. In bezug auf Ga...

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