28.06.2008 / Inland / Seite 2

»Das war nur ein Sturm im Wasserglas«

Öffentliche Schlammschlachten: Der Arbeitskreis »Shalom« der Linksjugend hat sich ins Abseits manövriert. Ein Gespräch mit Christine Buchholz

Claudia Wangerin
Christine Buchholz ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der Partei Die Linke und mitverantwortlich für die Bereiche Frieden, Abrüstung und internationale Politik.

Als Mitglied des Parteivorstandes müssen Sie sich zur Zeit mit einem Antisemitismusvorwurf und einer Rücktrittsforderung gegen den außenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, Norman Paech, beschäftigen. Was hat es damit auf sich?

Es ist absurd, Norman Paech Antisemitismus vorzuwerfen. Er ist einer unserer wichtigsten außenpolitischen Köpfe und setzt sich seit Jahren für einen gerechten Frieden in Nahost ein. Der »Bundesarbeitskreis Shalom« (BAK), der diesen Vorwurf erhebt, ist dagegen eine marginale Gruppe innerhalb der Linksjugend. Es sind meines Wissens bundesweit nicht mehr als 30 Leute. Mit dem Vorwurf von Shalom haben sich auch schon die im Arbeitskreis Internationale Politik zusammengeschlossenen Abgeordneten der Linksfraktion beschäftigt und ihn öffentl...

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