04.06.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Nichtangriffspakt mit den Mächtigen

Auch deutsche Journalisten sind in die Bilderberg-Gruppe integriert

Marcus B. Klöckner
So mancher Journalist kommt da ins Schwärmen. »Ich habe nie empfunden, daß ich da Verrat an meiner Profession übe. Ich darf zwar nicht berichten über die Tagung, habe aber als Journalist meinen Nutzen davon. In diesen zwei, drei Tagen habe ich doch so viel gehört, was ich als Leitartikler in den nächsten sechs Monaten irgendwo unterbringen kann … Ein weiterer Vorteil. Man lernt Leute kennen, mit denen man dann abends an der Bar sitzt oder nachmittags in der Sauna. Später kann man dann halt anrufen«, sagte der langjährige Zeit-Chefredakteur Theo Sommer im vergangenen Jahr in einem Interview mit der internationalen Medienzeitschrift message über seine Teilnahme an den Bilderberg-Konferenzen.

Ein geflügeltes Wort besagt, daß derjenige am besten manipuliert ist, der glaubt, nicht manipul...

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