29.05.2008 / Titel / Seite 1

Treibjagd auf Die Linke

Peter Wolter
Der Versuch ist vorerst gescheitert, mit einer Diffamierungskampagne gegen Gregor Gysi einen Keil in die Partei Die Linke zu treiben. Parteichef Oskar Lafontaine stellte sich am Mittwoch voll und ganz hinter seinen Parteifreund, der sich in einer Aktuellen Stunde des Bundestages offensiv gegen Stasi-Vorwürfe der neoliberalen Parteien verwahrte. Auch die Landesvorsitzenden der Linkspartei in den fünf ostdeutschen Ländern wiesen die Vorwürfe in einer gemeinsamen Erklärung zurück. Selbst der Sohn des von Gysi angeblich für den DDR-Geheimdienst ausgeforschten Dissidenten Robert Havemann nahm Gysi ausdrücklich gegen die Vorwürfe in Schutz.

Die Kampagne gegen den Linksfraktionschef war kurz vor dem ersten Parteitag der Linkspartei gestartet, der am Wochenende in Cottbus stattfand. Auslöser war wieder einmal eine »Enthüllung« der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR, Marianne Birthler (Bündnis 90/Die Grünen). Demnach soll Gy...

Artikel-Länge: 3175 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe