19.04.2008 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Wieder mit Hammer und Sichel«

Nach der schweren Niederlage des »Regenbogen«-Bündnisses bei den Wahlen: Geschichte, Stand und Zukunft der kommunistischen Bewegung Italiens. Ein Gespräch mit Domenico Losurdo

Gerd Schumann
Domenico Losurdo, geboren 1941, ist Professor für Philosophie an der Universität Urbino und Präsident der Internationalen Gesellschaft für dialektisches Denken. Von seinen zahlreichen Büchern sind unter anderem auf deutsch erschienen: »Kampf um die Geschichte – der historische Revisionismus und seine Mythen«, »Die Gemeinschaft, der Tod, das Abendland – Heidegger und die Kriegsideologie«, »Der Marxismus Antonio Gramscis«. Jüngst erschien bei PapyRossa (Köln, 2008): »Demokratie oder Bonapartismus – Triumph und Niedergang des allgemeinen Wahlrechts«.
Losurdo trat Mitte der 1960er Jahre der PCI (Kommunistische Partei Italiens) bei, die sich 1991 auflöste. Später Mitglied der Rifondazione Comunisti (PRC) publiziert er heute als Parteiloser in der kommunistischen Zeitschrift l'ernesto, die innerhalb der PRC für eine Vereinigung der Kommunisten Italiens eintritt

Italien erlebte bei den Wahlen am vergangenen Sonntag und Montag eine politische Zäsur. Erstmals in...

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