18.04.2008 / Ausland / Seite 7

J-Street will den Weg des Friedens gehen

Neue jüdische Lobby in den USA fordert die Aussöhnung mit den Palästinensern

Rainer Rupp
Am Dienstag haben in Washington hundert prominente amerikanische Juden mit »J-Street« eine neue jüdische Lobby gegründet, die sich im Unterschied zu den bisher in Washington aktiven, zionistischen Lobbys für Frieden und Aussöhnung mit den Palästinensern einsetzt. Als Grundlage dafür sollen mit kleinen Veränderungen die Grenzen von 1967 dienen. Zwei Dutzend prominente Israelis, darunter auch hochrangige ehemalige Militärs und politische Direktoren im Außenministerium unterstützten die Initiative, die die jüdische Lobbyarbeit in Washington von Rechtsaußen wieder in die politische Mitte rücken soll. Bisher war das zionistische Amerikanisch-Israelische Komitee für Öffentliche Angelegenheiten (AIPAC) Wortführer der jüdischen Lobbys in Washington gewesen. Wenn es um Einflußnahme im US-Kongreß geht, d...

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